Das PEER-Projekt an Fahrschulen: Kosten-Nutzen-Relation wirksamer Prävention

Prof. Dr. Wolfgang Heckmann
MISTEL/SPI Forschung gGmbH
Thomas Stegelitz
MISTEL/SPI Forschung gGmbH

Präventionsarbeit ist mit oftmals mit nicht unerheblichem personellen und finanziellen Aufwand verbunden, ohne im Vorfeld immer wissen zu können, ob die getätigte Investition im Sinne einer Kosten-Nutzen-Relation die gewünschte Wirkung erzielen kann und Straftaten, Unfälle etc. verhindert werden. Nur wenn verschiedene Kriterien wie Wirksamkeit des gewählten Ansatzes und Erreichbarkeit der Zielgruppe erfüllt sind, können durch nachgewiesen wirksame Prävention erhebliche gesamtgesellschaftliche Kosteneinsparungen im Vergleich zu möglichen Folgekosten erreicht werden. Dies soll am Beispiel unserer Präventionsmaßnahme PEER-Projekt an Fahrschulen dargestellt werden.

Der finanzielle Aufwand für dieses Projekt ist vergleichsweise gering - selbst bei denkbarem flächendeckenden Einsatz. Mit einer Gegenüberstellung des finanziellen Bedarfes für ein PEER-Projekt zu den Kosten für Rettung, akutmedizinische Versorgung mit anschießender Heilbehandlung und Rehabilitation für nur ein schwerverletztes Unfallopfer wird die Bedeutung solcher Präventionsmaßnahmen für die Kostenträger von Unfällen deutlich.

Hierfür soll der Ansatz im Rahmen eines Vortrags vorgestellt, die Ergebnisse der Wirksamkeitsanalyse erörtert und die Kosten einer einjährigen Intervention den Kosten, die durch einen Unfall mit schwerem Personenschaden verursacht werden, gegenübergestellt werden.

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