„Gute Liebe –Schlechte Liebe“ - Ein Projekt zur Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen

Gewalt in Teenagerbeziehungen ist ein häufig vorkommendes Problem, welches langfristige Auswirkungen auf das Wohlbefinden, die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, auf die Entwicklung von Jugendlichen sowie ihre Beziehungsfähigkeit haben kann. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2013 belegt, dass 65 % der Schülerinnen und 60 % der Schüler in ihren Beziehungen mindestens einmal eine Form von grenzüberschreitendem Verhalten oder Gewalt erleben mussten.
Für ein Projekt zur Prävention von Gewalt innerhalb von Teenagerbeziehungen ergeben sich zwei Ansätze. Zum einen geht es darum, Jugendliche darin zu stärken in Beziehungen respektvoll miteinander umzugehen und eigene Grenzen wahrzunehmen und zu benennen sowie Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zum anderen ist die Peer-Group, als die Gruppe, an die sich Betroffene in der Mehrheit wenden, für die Thematik zu sensibilisieren und in ihrer Handlungskompetenz zu stärken. Vor diesem Hintergrund entwickelte BIG-Koordinierung im Jahr 2011 das Projekt „Gute Liebe – Schlechte Liebe“, welches in Schulen ab Klassenstufe 8 durchgeführt wird. Die zweitägigen Workshops werden sowohl in geschlechterhomogenen als auch geschlechtergemischten Gruppen durchgeführt.
Seit April 2012 wird das Projekt durch die Werner-Coehnen-Stiftung unterstützt.

Zitation

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