Prävention und Gesundheitsförderung in der Partyszene: Mut oder Zumutung?

Dr. Katia Duscherer
Centre de prévention des toxicomanies
Angelika Kraus
Landeshauptstadt Saarbrücken
Dr. Carlos Paulos
Centre de prévention des toxicomanies

Das internationale Projekt Party MAG-Net will Risiken in der Festival- und Partyszene minimieren in einem umfassenden Sinn. Das betrifft Risiken der Verkehrssicherheit durch den Konsum legaler oder illegaler Drogen, Risiken für das Gehör, der ungewollten Schwangerschaft, der HIV-Infektion, sexuell übertragbarer Krankheiten, gesundheitliche Risiken durch legale oder illegale Drogen, Risiken, unter dem Einfluss von Drogen zum Gewaltopfer zu werden. Diesem Ziel verpflichtet, arbeiten in der Grossregion Wallonien/B, Luxemburg, Lothringen/F, Saarland und Rheinland-Pfalz sechs sehr unterschiedlich aufgestellte Projektpartner/innen zusammen an der Konzeptentwicklung und -umsetzung (2009 bis 2012). In diesem Kontext ist ein internationales Schulungskonzept für Peers entstanden, das mit 100 Teilnehmer/innen realisiert wurde. Auf Festivals und Events werden Infostände angeboten mit speziell entwickelten Infomaterialien in drei Sprachen und Gesprächspartner/innen. Ein Einblick in den aktuellen Drogenkonsum bei Festivals und Parties ist durch vor Ort-Befragungen gegeben (2010: über 10.000 Fragebögen in der Grossregion). Gespräche mit Veranstalter/innen sind begonnen, deren Ziel es ist, ein Qualitätslabel wie z.B. "fetez clair" (Paris) zu kreieren, mit dem geworben wird und das Veranstalter/innen zur Eigeninitiative für Prävention und Gesundheitsschutz verpflichtet.

Zitation

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Risikominimierung Peers