Entlassungsmanagement zwischen Strafvollzug und Nachsorge

Peter Reckling
Stadt Marburg

Der Projektspot beschäftigt sich mit dem Übergangsmanagement zwischen Strafvollzug und Nachbetreuung. Die Schnittstelle Strafvollzug – ambulante Nachbetreuung erweist sich in der Praxis immer noch als äußerst problematisch, auch wenn schon viele Anstrengungen in den Ländern unternommen wurden. In dieser Phase besteht für die Kriminalprävention die größte Herausforderung, da die Rückfallgefahr in den ersten Monaten der Haftentlassung am größten ist. Nur wenn es gelingt, die Haftentlassenen in ambulanten Programmen weiter zu betreuen, auf eine Berufsausbildung oder Arbeit vorzubereiten, Wohnungsprobleme zu lösen, Schulden zu regulieren, Drogenhilfe und weitere Hilfsangebote in enger Kooperation in Anspruch zu nehmen, dann kann in den besonders gefährdeten ersten zwei Jahren nach dem Strafvollzug die Resozialisierung erfolgreicher verlaufen.

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