Haftvermeidung durch soziale Integration, HSI Transnational*

Was kann das Netzwerk „HSI“ in Brandenburg von Partnern aus vier EU Mitgliedsstaaten lernen?


HSI arbeitet in drei Projektfeldern an der Vermeidung von Haft: In allen Justizvollzugsanstalten des Landes werden

Strafgefangene beim Übergang von der Haft in die Freiheit von Sozialarbeitern des Netzwerks begleitet. In sieben Landkreisen

in Brandenburg nehmen straffällige Jugendliche an Kursen teil, damit sie ihre Probleme zukünftig nicht mehr gewalttätig lösen. In den Landgerichtsbezirken Brandenburgs vermitteln HSI Partner Geldstrafenschuldner in gemeinnützige

Arbeit. Die Ausrichtung aller Aktivitäten liegt auf der Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. 2800 Menschen nahmen

im vergangenen Jahr die Leistungen von HSI in Anspruch. HSI erfährt seit September 2010 durch transnationalen Input

(HSI Transnational) eine dynamische Weiterentwicklung. Partnerländer sind Großbritannien (Nordirland), Spanien,

Bulgarien und die Niederlande. Im Rahmen dieser EU Partnerschaft finden Studienbesuche und Know How Transfers

statt.

In unserem Beitrag werden wir das Projekt HSI Transnational und Good Practice Beispiele vorstellen, die wir für den

Transfer nach Brandenburg identifiziert haben:



  1. Arbeitgeber brauchen mehr Wissen und Unterstützung, wenn sie ehemalige Straffällige einstellen. (Nordirland)


  2. Vor Ort in den Kommunen: Hier werden Straftaten verübt und hier muss die Integration gelingen. (Niederlande)


  3. Familien jugendlicher Strafgefangener werden in Resozialisierungsbemühungen eingebunden. (Spanien)


  4. Gute Hilfe bei der Eingliederung kommt von ehemals Betroffenen selbst. (Bulgarien)


Bei den mit * gekennzeichneten Programmteilen handelt es sich um Firmenvorträge und -infostände
sowie Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen.

Zitation

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