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Vorsorgender Hitzeschutz ─ Analysen zum Stadtklima Hannover

Elisabeth Czorny
Landeshauptstadt Hannover

Im Vortrag werden die Erkenntnisse der LHH zum Stadtklima und vorsorgende Hitzeschutzmaßnahmen vorgestellt. Anhand der mittels Modellrechnungen erzeugten Stadtklimaanalyse können Hitzehotspots in der Stadt identifiziert werden, in denen die Tag- und Nachtbelastungen bei Hitze besonders hoch sind. Verschneidet man diese Hitzehotspots mit den Gebieten, in denen besonders vulnerabler Gruppen leben (Kleinkinder/Menschen über 65 Jahre) und empfindlichen Nutzungen (Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Altersheime) entstehen Erkenntnisse, wo Entsiegelung, mehr Grün, Trinkbrunnen und kühle Orte besonders wichtig sind.
Verifiziert werden diese Modellrechnungen durch konkrete Datenerhebungen, die aus dem Smart City-Projekt Restart:#HANnovativ erwachsen. Im Innenstadtgebiet sind 38 Klimamessstationen installiert, bei denen neben Temperatur und Luftfeuchte auch die gefühlte Temperatur gemessen werden. Es werden Auswertungen präsentiert, die die deutlichen Differenzen zwischen Lufttemperatur (entspricht den Angaben in den Wettervorhersage) und der gefühlten Temperatur, bei der die zusätzliche Wärmestrahlungsbelastung auf den Menschen erfasst wird, die durch aufgeheizte umgebende Gebäude oder versiegelte Flächen entstehen. Mittels Drohnenbefliegung mit einer Wärmebildkamera werden Oberflächentemperaturen ermittelt, Ergebnisse einer Online-Befragung zum Hitzeempfinden werden präsentiert.

Zitation

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