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Sieben auf einem Streich ─ Unsere 7 Grundsatzforderungen

Stefan Börner
Glücksspielfrei e.V. ─ Bundesverband Selbsthilfe Glücksspielsucht
Willi Sirrenberg
Glücksspielfrei e.V. ─ Bundesverband Selbsthilfe Glücksspielsucht

Grundsatzforderungen zum Jugend- und Spielerschutz im terrestrischen Glücksspiel

Sieben Forderungen definiert, deren Umsetzung notwendige Verbesserungen zum Schutz von Kinder und Jugendlichen sowie Glücksspielsüchtigen bzw. von Glücksspielsucht bedrohten Menschen in Deutschland bringen werden.

Nach neuesten Erhebungen gelten mehr als 1,3 Millionen Menschen als ‚pathologische Glücksspieler‘, wie es im Fachjargon heißt. Sie sind also glücksspielsüchtig. Weitere mehr als 3 Millionen erwachsene Menschen weisen ein zumindest problematisches Glücksspielverhalten auf.

Trotz des, zum Teil deutlichen, Zuwachses bei Sportwetten über Internetseiten oder Handy-Apps der Anbieter und online veranstalteten Automatenspielen nimmt nach wie vor ein Großteil der Glücksspielenden an terrestrisch angebotenen Spielformen teil. Sprich, die meisten Glücksspielenden gehen in Spielhallen, spielen an Geldspielautomaten in Gaststätten oder platzieren ihre (Sport-)Wetten in stationären Wettvermittlungsstellen, besser bekannt als Wettbüros.

Während die Neuregelung des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) im Sommer 2021 einheitliche Regelungen für jeden Bundesbürger brachte, der online an Glücksspielangeboten teilnimmt, ganz gleich, ob er oder sie in Flensburg oder Garmisch-Partenkirchen lebt, gibt es für terrestrisch Spielende nach wie vor unterschiedliche Regelungen in jedem Bundesland.

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