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Diskriminierungsfreie Schulkultur als primäre Prävention

Sanem Kleff
Aktion Courage e. V.

Das bundesweite Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage verfolgt einen Ansatz, der Grundlage für eine effektive Radikalisierungsprävention sein kann. Die Disposition, sich zu radikalisieren, ist bei jenen deutlich größer, die in der Kindheit und Jugend Erfahrungen mit Diskriminierung machen mussten. Hier setzt das Netzwerk an:

Über 2,5 Millionen Schüler*innen besuchen mittlerweile eine der knapp 5.000 Courage-Schulen. Die Mitglieder der Schulgemeinschaft haben sich dazu verpflichtet, sich nachhaltig und dauerhaft für die Gleichwertigkeit aller Menschen und gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Der Ansatz von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bezieht alle Ideologien der Ungleichwertigkeit mit ein, wozu Rassismus und Rechtsextremismus ebenso gehören wie Antisemitismus und religiös begründeter Extremismus.

Ein bundesweites, regional aufgestelltes Unterstützungsnetzwerk berät und begleitet Schulen bei Ihrem Engagement gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Ziel ist es, Lernprozesse anzuregen, Kommunikationsfähigkeit zu fördern und Selbstwirksamkeitserfahrungen für junge Menschen zu ermöglichen.

In ihrem Vortrag stellt Direktorin Sanem Kleff den multidimensionalen Präventionsansatz vor, der alle Akteure, Strukturen und das Selbstbild einer Schule in den Blick nimmt und aus einem breiten Spektrum passende Maßnahmen auswählt.

Zitation

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Jugend Schule Diskriminierung Netzwerk