Impulse für die Prävention durch INA–Mein Körper gehört mir!
Paula Krüger
Hochschule Luzern
Hochschule Luzern ─ Soziale Arbeit
Seit etwa 20 Jahren werden u. a. interaktive Präventionsausstellungen wie „Echt Klasse!“ (Petze-Institut für Gewaltprävention) oder „Mein Körper gehört mir!“ (Kinderschutz Schweiz) zur Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Schulen eingesetzt. Die Fachstelle Limita hat den Parcours „Mein Körper gehört mir!“ zusammen mit anderen Fachpersonen für die Zielgruppe Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (ab 13 Jahren), die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben und/oder arbeiten, zum Programm INA „Mein Körper gehört mir!“ weiterentwickelt. Mit INA sollen Wissen und Handlungskompetenzen der Menschen mit Behinderung selbst sowie des Umfelds gestärkt werden. Darüber hinaus ist die Präventionsausstellung in einen Organisationsentwicklungsprozess eingebettet mit dem Ziel, die direkte und institutionelle Prävention nicht nur in Konzepten, sondern auch in den Strukturen und internen Abläufen zu verankern. Mit finanzieller Unterstützung des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann wurde INA seit 2023 in vier Institutionen der Behindertenhilfe eingesetzt und evaluiert. In der Präsentation werden erste Ergebnisse der Evaluation zur Stärkung des Wissens und der Handlungskompetenzen der Mitarbeitenden sowie zu Veränderungen in der Institutionskultur (u. a. psychologische Sicherheit im Team, Einrichtungsatmosphäre) präsentiert und diskutiert.
Impulse für die Prävention dank INA "Mein Körper gehört mir!" (Deutsch, Video) |
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