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Professionalisierung der Polizei durch politische Bildung

Ayşe Güleç
Bundeszentrale für politische Bildung
Dr. Haydée Mareike Haass
Deutsche Hochschule der Polizei
Felix Lange
Deutsche Hochschule der Polizei
Andreas Sagehorn
Polizeidirektion Oldenburg

Die Polizei als Trägerin des staatlichen Gewaltmonopols im demokratischen Gemeinwesen hat die Aufgabe, Staat, Gesellschaft und Individuen vor z.B. Kriminalität und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu schützen. Dabei orientiert sich ihr Handeln an der Würde aller Menschen und erkennt deren Gleichwertigkeit an. In einer pluralen Gesellschaft, die durch Vielfalt ─ hinsichtlich Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung oder religiöser Überzeugungen geprägt ist, ergeben sich für die Polizei komplexe Anforderungen und Aufgaben.
Im Panel wird diskutiert, wie politische Bildung durch Reflexionsräume zur Professionalisierung polizeilichen Handelns beitragen kann und welche Rolle hierbei die Kritik von Zivilgesellschaft an polizeilichem Handeln entfalten kann. Neben den methodischen Aspekten werden Inhalte des Bildungsangebots für die Polizei diskutiert. Hierzu wird aktuell das Kooperationsprojekt DISKURS durchgeführt, in dessen Stand Einblicke gegeben werden.
Die Gesprächsrunde setzt sich zusammen aus Dr. Haydée Mareike Haass (DHPol-Projektleitung) und Felix Lange (wiss. Mitarbeiter) vom Kooperationsprojekt DISKURS, Andreas Sagehorn, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg und Ayşe Güleç von der Bundeszentrale für politische Bildung. Damit werden Perspektiven aus der Polizei, der Wissenschaft und Zivilgesellschaft abgebildet.

Zitation

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