Wer mobbt wen warum?

Prof. Dr. Günter Dörr
Deutsches Forum Kriminalprävention
Christine Liermann
Stiftung Deutsches Forum für Krimianalprävention

Mobbing ist eine besondere Form von (verbaler oder nonverbaler) Gewaltanwendung, die durch ein absichtsvoll-zielgerichtetes Handeln gekennzeichnet ist, wiederholt über einen längeren Zeitraum stattfindet und bei dem immer ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen Täterinnen/Tätern und Opfern besteht. Bricht man die wissenschaftliche Definition auf einen Schulalltag herunter heißt das, dass Mobbing in der Schulklasse als sozialer Bezugsgruppe stattfindet und das Mitschülerinnen und Schüler in ihrem Selbstwertgefühl und Ansehen Tag für Tag durch sich immer wiederholende Beleidigungen, Ausschluss aus der Gruppe und/oder auch körperliche Gewalt geschädigt werden…. und das Opfer ist der Gruppengewalt solange ausgeliefert, bis jemand den Mobbingprozess beendet. Das aber ist nicht einfach. Man muss viel wissen, um das Phänomen zu erkennen, um angemessen zu handeln und für die Zukunft präventiv zu wirken. Der Vortrag gibt eine Einführung in das Phänomen „Mobbing“.

verwandte Schlüsselbegriffe

Prävention Mobbing Lehrkräftebildung