Übersehene Opfer: Folgen von Intimiziden für Kinder
Stefanie Horn
Deutsche Hochschule der Polizei
In Deutschland kommt es jährlich zu ca. 300 versuchten oder vollendeten Tötungsdelikten in (Ex-)Partnerschaften. Vielfach sind von derartigen Taten auch Minderjährige betroffen, die in der Obhut eines oder beider Elternteile leben. Das Miterleben schwerer zielgerichteter Gewalttaten stellt per se ein erhebliches Risiko für die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern dar. Besonders gravierend wirkt sich dies aus, wenn die Hauptbezugspersonen – welche normalerweise dabei helfen könnten, ein solches Trauma zu verarbeiten – wegfallen, da sie getötet oder inhaftiert sind. Was erleben diese Kinder und wie kann die Gesellschaft sie unterstützen?
Vorgestellt werden Daten aus mehreren deutschen Studien zu von Intimiziden betroffenen Kindern. Sie beantworten die Fragen, in welcher Weise Kinder durch derartige Vorkommnisse betroffen sind, welche Risiken sich hieraus ergeben und in welcher Weise Kinder unterstützt werden und unterstützt werden können. Zudem wird ein internationaler Ausblick auf Konzepte zur Unterstützung von betroffenen Kindern gegeben und deren Übertragbarkeit auf Deutschland erörtert.
Vorgestellt werden Daten aus mehreren deutschen Studien zu von Intimiziden betroffenen Kindern. Sie beantworten die Fragen, in welcher Weise Kinder durch derartige Vorkommnisse betroffen sind, welche Risiken sich hieraus ergeben und in welcher Weise Kinder unterstützt werden und unterstützt werden können. Zudem wird ein internationaler Ausblick auf Konzepte zur Unterstützung von betroffenen Kindern gegeben und deren Übertragbarkeit auf Deutschland erörtert.
