Partizipation von Kindern im verbandlichen Schutzprozess

Claudia Leinauer
Kontaktstelle CERV
Anna Müller
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ)

Wie können Kinder und Jugendliche selbst an einem Schutzkonzept mitwirken und dabei ihre eigenen Stärken und Erfahrungen einbringen? Der Vortrag zeigt praxisnahe Möglichkeiten auf, wie partizipationsfördernde Methoden der Kulturellen Bildung Kinder und Jugendliche aktiv in die Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention (sexualisierter) Gewalt einbeziehen. Diese Methoden sind dabei nicht nur Werkzeuge zur Beteiligung, sondern dienen auch der Sensibilisierung und altersgerechten Reflexion von Gewalterfahrungen. Von Theater- und Zirkuspädagogik über Tanz, Spiel, Kunst- und Schreibwerkstätten bis hin zu weiteren kreativen Formaten: Im Rahmen des Start2Act Förderprogrammes wurden in Einrichtungen der Kulturellen Bildung zahlreiche Ansätze erprobt und ausgewertet. Die Vielfalt dieser Methoden ermöglicht es, jungen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen – wie (familiärer) Migrations- oder Fluchtgeschichte, Behinderung oder verschiedenen Bildungszugängen und Persönlichkeitsmerkmalen – den Zugang zur aktiven Mitgestaltung zu eröffnen. Es werden Einblicke in diese Ansätze gegeben und verdeutlicht, wie Kulturelle Bildung Schutzprozesse stärkt und zur sicheren, respektvollen Vereins- und Verbandskultur beiträgt. Der Vortrag wird in Kooperation mit der Kontaktstelle CERV gehalten, die über das EU-Förderprogramm „Citizens, Equality, Rights and Values“ informieren wird.

Zitation

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verwandte Schlüsselbegriffe

Partizipation Kulturelle Bildung Schutzkonzept Prävention von sexualisierter Gewalt