Gewaltvorfällen im öffentlichen Raum begegnen

Was kann eine Stadt wie Zürich tun, wenn ein beliebter Treffpunkt plötzlich zum Brennpunkt für Konflikte und Gewalt wird? Am Seeufer sorgten steigender Alkoholkonsum und zunehmende physische Gewalt unter jungen Menschen für eine bedrohliche Dynamik, die durch Social Media zusätzlich angeheizt wurde. Herkömmliche Polizeimassnahmen wie verstärkte Präsenz, Repression und Videoüberwachung schienen das Problem eher zu verschärfen und zogen nur noch mehr Jugendliche auf der Suche nach „Action“ an.
Der Wendepunkt kommt, als eine einzigartige Kooperation aus Sozialarbeit, Prävention und Polizei ins Leben gerufen wird. Durch eine abgestimmte Vorgehensweise und den Einsatz von aufsuchender Sozialarbeit wird ein Konzept entwickelt, dass die Situation nachhaltig beruhigt. Jede Stelle agiert dabei entsprechend ihrem Auftrag, jedoch mit einem gemeinsamen Ziel: den öffentlichen Raum für alle sicher und zugänglich zu machen.
Der Vortrag zeigt auf, wie Zürich erfolgreich auf die Gewalteskalation reagiert hat und stellt praxisbewährte Handlungsansätze vor, die als Vorbild für den Umgang mit ähnlichen Konflikten im öffentlichen Raum dienen können.

Zitation

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Jugend Vernetzung Gewalt Kooperation öffentlicher Raum aufsuchende Sozialarbeit