Best Practice: Catcalling als Thema Kommunaler Prävention
Sinem Eryurt-Celik
Zentrum für Kommunale Kriminalprävention Landeshauptstadt Hannover - Kommunaler Präventionsrat Landeshauptstadt Hannover
Thea Giebl
Zentrum für Kommunale Kriminalprävention Landeshauptstadt Hannover - Kommunaler Präventionsrat Landeshauptstadt Hannover
Catcalling – was sich zunächst anhört wie ein niedlicher Begriff, birgt in sich eine große Belastung: Die Betroffenen sind anzüglichem Rufen, Reden, Pfeifen im öffentlichen Raum ausgesetzt und fühlen sich oft hilflos. Sie entwickeln Vermeidungshaltungen, etwa wechseln sie die Straßenseite oder lassen den Rock doch im Schrank.
Wenn es um dieses Thema geht, sind auch die Kommunen gefragt, denn mit verbaler sexueller Belästigung im öffentlichen Raum geht häufig ein Verlust der subjektiven Sicherheit einher.
Die Landeshauptstadt Hannover positioniert sich mit dem Projekt „Catcalling is OVER in HannOVER“ klar gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Der Kommunale Präventionsrat hat federführend verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen entwickelt, um für das Thema Aufmerksamkeit zu schaffen und zu sensibilisieren. Hierzu hat die Stadt ein umfangreiches Netzwerk mit Partner*innen wie der Polizei oder den catcallsofhannover gegründet. Es wurden bereits verschiedene Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. Schulungen des städtischen Ordnungsdienstes, Street Art als Statement gegen sexuelle Belästigung sowie eine groß angelegte Posterkampagne, die in Clubs, Bussen und Bahnen und an weiteren Orten für das Thema Catcalling sensibilisiert. In 2023 wurde der KPR für dieses Enaggement und die zahlreichen Projekte mit dem Niedersächsichen Preis für Kommunale Prävention ausgezeichnet.
Wenn es um dieses Thema geht, sind auch die Kommunen gefragt, denn mit verbaler sexueller Belästigung im öffentlichen Raum geht häufig ein Verlust der subjektiven Sicherheit einher.
Die Landeshauptstadt Hannover positioniert sich mit dem Projekt „Catcalling is OVER in HannOVER“ klar gegen sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Der Kommunale Präventionsrat hat federführend verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen entwickelt, um für das Thema Aufmerksamkeit zu schaffen und zu sensibilisieren. Hierzu hat die Stadt ein umfangreiches Netzwerk mit Partner*innen wie der Polizei oder den catcallsofhannover gegründet. Es wurden bereits verschiedene Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. Schulungen des städtischen Ordnungsdienstes, Street Art als Statement gegen sexuelle Belästigung sowie eine groß angelegte Posterkampagne, die in Clubs, Bussen und Bahnen und an weiteren Orten für das Thema Catcalling sensibilisiert. In 2023 wurde der KPR für dieses Enaggement und die zahlreichen Projekte mit dem Niedersächsichen Preis für Kommunale Prävention ausgezeichnet.
| Catcalling is OVER in HannOVER Best Practice: Catcalling als Thema Kommunaler Prävention - LHH Sinem Eryurt-Celik & Thea Giebl (Deutsch, PDF) | |
Catcalling is OVER in HannOVER - Videoanimation LHH Sinem Eryurt-Celik & Thea Giebl (Deutsch, Video) |
