Pilotstudie zu ambulanten Angeboten nach dem JGG

Stella Schwarz
Universität Kassel

Ambulante sozialpädagogische Angebote für straffällig gewordene junge Menschen (ASA) sind insbesondere mit Blick auf ihr rückfallverhinderndes Potential ein zentrales Element des Jugendstrafrechtssystems. Sie werden größtenteils von freien Trägern der Jugendhilfe geleistet. Die Passung und die Qualität der ambulanten Angebote sind von zentraler Bedeutung für ein – im Sinne der Legalbewährung und der Förderung der Entwicklung des jungen Menschen – im Ergebnis erfolgreiches Jugendstrafverfahren. Durch eine kürzlich durchgeführte bundesweite Piloterhebung konnte die bestehende Datenlage um neuere Erkenntnisse erweitert werden. Die Pilotstudie nimmt mittels der Befragung von Fachkräften, die im Bereich ASA tätig sind, die interne Perspektive auf ASA in den Blick und fokussiert sich hierbei unter anderem auf die Schwerpunkte Strukturmerkmale und Herausforderungen. Im Vortrag werden zentrale Ergebnisse präsentiert sowie Hintergrund und Design der Pilotstudie skizziert.

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