Vorstellung des Projekts MIKUS & erste Evaluationsergebnisse

Saskia Kretschmer
Landeskriminalamt NRW

Landeskriminalamt NRW | Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF)

Die erste Phase des Projekts „Mikrosegmentanalysen als Impuls für urbane Sicherheit" (MIKUS) wurde durch die Forschungsstelle des LKA NRW in den Jahren 2021 und 2022 durchgeführt. Den Ausgangspunkt des Projektes stellte die wissenschaftliche Erkenntnis dar, dass sich das Kriminalitätsaufkommen urbaner Räume häufig in wenigen Mikrosegmenten konzentriert. Außerdem fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in sogenannten Angsträumen unsicher und meiden diese. Im Rahmen des Projektes MIKUS wurde in Zusammenarbeit mit drei Kreispolizeibehörden und Kommunen sowie unter Beteiligung externer Beratende ein kriminalpräventives Programm entwickelt, mit dem angestrebt wird, die objektive und subjektive Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Neben methodischen Ansätzen zur räumlichen Erfassung von Mikrosegmenten, standen auch organisatorische Aspekte im Vordergrund der ersten Projektphase. Im Ergebnis wurde ein Prozess entwickelt, der es ermöglicht die vielfältigen Herausforderungen in den einzelnen Mikrosegmenten zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, um dadurch die Kriminalität in den Räumen zu reduzieren und ihre Attraktivität zu steigern. Das erarbeitete Vorgehen wurde im vergangenen Jahr mit fünf Polizeibehörden getestet und evaluiert. Der Beitrag bietet einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse der beiden Projektphasen (Entwicklung & PoC).
Vorstellung des Projekts MIKUS & erste Evaluationsergebnisse

(Deutsch, Video)

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