Trendanalysen und Trendextrapolationen zu Jugendkriminalität

Henning van den Brink
IU - Internationale Hochschule, Standort Düsseldorf

IU - Internationale Hochschule

Im Auftrag der Innenministerkonferenz erstellte 2010 ein Forschungsteam an der Deutschen Hochschule der Polizei eine Studie zu möglichen Entwicklungen im Bereich jugendlicher Gewaltkriminalität in Deutschland (Görgen et al., 2011). Im Mittelpunkt standen dabei Prognosen bzgl. Aufkommen und Verteilung sowie Täter- und Deliktstrukturen im Zeitraum zwischen 2010 und 2020, um Ansatzpunkte für eine strategische und operative Ausrichtung der Polizei bei der Vorbeugung und Verfolgung von Jugendkriminalität zu liefern.
Das multimethodische Forschungsdesign der Studie umfasste u.a. Trendextrapolationen auf der Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). 15 Jahre nach der Prognose soll nun ermittelt werden, inwieweit die prognostizierten Trends mit den tatsächlichen Entwicklungen übereinstimmen – analog zum Vorgehen von Kemme et al. (2019) und van den Brink und Lagedroste (2011), die statistische Kriminalitätsprognosen im deutschsprachigen Raum hinsichtlich ihrer „Treffsicherheit“ geprüft haben. Neben des erhofften methodischen Mehrertrags für zukünftigen Trendextrapolationen soll damit auch zugleich ein aktuelles Lagebild der Jugendkriminalität gezeichnet und die zentralen Trends herausgearbeitet werden.

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