Zur Notwendigkeit neuer Strategien für die Kriminalprävention

Elina Brohse
Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Lucie Luther
Landesjugendring M-V e.V.
Timo Stukenberg
Freier Journalist und Moderator
Julia Vincke
BASF Group
Gina Rosa Wollinger
Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW

Rechte Kriminalität auf Rekordhoch, grassierende Gewalt gegen Frauen und queere Menschen und immer wieder verzerrte Debatten um Kriminalität von Ausländern – die Forderung nach Sicherheit hat in Deutschland Hochkonjunktur. Doch sie scheint ausschließlich eine Frage von Straftaten und staatlicher Repression zu sein. Das Strafrecht gilt als Allheilmittel gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, der Trend zur Versicherheitlichung ist ungebrochen. Die Rolle der Prävention als Mittel, um gesellschaftlichen Frieden nachhaltig zu gestalten, findet in politischen Auseinandersetzungen hingegen kaum Gehör.

Dabei gibt es sie: evidenzbasierte Präventionsstrategien, die nicht auf kurzfristige Popularitätsgewinne, sondern auf nachhaltige Lösungen zielen. Im Sinne des Schwerpunktthemas des 30. Deutschen Präventionstages diskutieren vier Expert*innen aus Jugendarbeit, Wissenschaft und Wirtschaft: Wo müssen neue Strategien für die Kriminalprävention ansetzen? Wer ist in der Verantwortung? Und wie können die relevanten Akteur*innen in der Öffentlichkeit durchdringen?

Moderiert wird das Panel von Journalist Timo Stukenberg.

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