Kinder wirksam vor weiblicher Genitalverstümmelung/Beschneidung schützen

Dr. Idah Nabateregga
selbstständige Beraterin/Dozentin - Weibliche Genitalverstümmelung/Beschneidung: Prävention/Schutz/Intervention

Während weibliche Genitalverstümmelung/Beschneidung – „FGM/C“ in 30 afrikanischen Ländern, Asien und dem Mittleren Osten stark verbreitet ist, wird es zunehmend in Europa geläufig. Weltweit sind mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen davon betroffen. Mehr als 500.000 Betroffene leben in der EU und knapp 70.000 in Deutschland.

Die Zahlen in der EU sind zwar vergleichsweise gering, zeigen jedoch, dass es sich nicht mehr um Einzelfälle handelt. Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren sind immer öfter in Gefahr und sollten wirksam geschützt werden. Besonders während der Ferien sind sie wegen dem sozialem Druck von Familien und „Communities“ aus Prävalenz-Ländern, ausgeliefert. Eine Aufklärung zum Thema ist dringend notwendig, um gefährdete Mädchen wirksam zu schützen und Betroffenen zu unterstützen.

Mangelnde Erfahrungen mit FGM/C können beim Umgang mit Betroffenen und Gefährdeten zu inadäquater Haltung und Handlung führen. Besonders Angehörige medizinischer und sozialer Berufe werden mit diesem Thema häufig konfrontiert, können jedoch selten professionell reagieren.

„Its time to talk about FGM/C“ – Bitte schauen Sie NICHT weg,
setzen Sie sich für Kinderrechte ein!

Zitation

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