Gelingensbedingungen professioneller Beziehungsgestaltung

Caroline Welsch
Denkzeit-Gesellschaft e. V.

Grundlage des Kurzvortrags ist eine qualitative Untersuchung professioneller Beziehungsgestaltung in der sozialpädagogischen Arbeit mit delinquenten Jugendlichen aus psychodynamischer Perspektive. In der Case Study wurden vier Personen befragt, die in psychodynamischen Einzeltrainings mit delinquenten Jugendlichen zusammenarbeiten. Ziel der Erhebung ist es, Faktoren zu identifizieren, die eine tragfähige Arbeitsbeziehung begünstigen oder gefährden können. Dazu wurden Experteninterviews durchgeführt, die mithilfe der Grounded Theory ausgewertet wurden. Im Diskussionsteil wurden die Ergebnisse mithilfe von psychoanalytischen Theorien interpretiert und ausgewertet. Der Kurzvortrag soll die Ergebnisse der Erhebung darstellen sowie die Relevanz für die sozialpädagogische Arbeit mit jungen Menschen erläutern. Gerade in dem Feld der Delinquenzprävention, in dem wir es mit jungen Menschen zu tun haben, die oft mit frühen belasteten Beziehungserfahrungen konfrontiert worden sind, ist es wichtig ein Verständnis für die Art und Weise zu haben, wie Klient:innen Beziehung gestalten. Der individuelle innerpsychische Raum von Klient:in und Pädagog:in wird entscheidend durch erlebte Interaktionen in frühen (1. bis 3. Lebensjahr) Beziehungen geprägt und beeinflusst immer auch die professionelle Arbeitsbeziehung. Daher ist eine psychodynamische Haltung in diesem Arbeitsfeld von großem Vorteil.
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