Islamischer Religionsunterricht als Präventionsmaßnahme

Margit Stein
Universität Vechta

Universität Vechta; IU Internationale Hochschule

Dem Islamischen Religionsunterricht wird ein großes Potential für die Prävention islamistischen Gedankenguts bei Kindern und Jugendlichen zugeschrieben. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, wie angehende islamische Religionslehrkräfte im Rahmen der akademischen Ausbildung an den Zentren für Islamische Theologie auf eine Thematisierung islamistischer Radikalisierung und eventuell radikalisiertes Gedankengut bei Schüler*innen vorbereitet werden.
Die Analysen erfolgen im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts UWIT und stützen sich auf eine Dokumentenanalyse der Modulhandbücher und begleitende qualitative leitfadengestützte Interviews mit Dozierenden an allen Zentren für Islamische Theologie in Deutschland.
Die Befragten bestimmen grundlegend die Lehrinhalte an den Zentren für Islamische Theologie. Gerade da angehende islamische Religionslehrkräfte Multiplikator*innen des Islams sein werden, ist es von großem Interesse, die Ausbildung an den Zentren für Islamische Theologie genauer darauf hin zu untersuchen, wie die Studierenden dort auf den Umgang mit islamistischer Radikalisierung von Jugendlichen theoretisch und praktisch vorbereitet werden. Im Beitrag wird etwa u.a. thematisiert, wie das Thema im Studium aufgegriffen wird, wie es in Bezug auf die Prävention bei Heranwachsenden behandelt wird und inwiefern die Studierenden präventive Handlungskompetenzen vermittelt bekommen.
Thematisierung islamistischer Radikalisierung im Rahmen der Ausbildung Islamischer Theolog*innen und Religionslehrkräfte - Prävention durch den islamischen Religionsunterricht?

Zitation

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