Wirkungsorientierte Kommunale Prävention Baden-Württemberg

Frank Buchheit
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Toni Uwe Klingbiel
Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Franziska Müller
Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, Landespolizeipräsidium

Das Land Baden-Württemberg initiiert gezielt Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Hierbei nimmt die Kommunale Kriminalprävention (KKP) eine traditionell herausgehobene Stellung ein. Die beim Innenministerium angesiedelte Gemeinsame Zentralstelle Kommunale Kriminalprävention (GeZ KKP) startete hierzu Maßnahmen:
In der Videostreamingreihe „KnacKPunkte“ wurden Inputs von hochrangigen Experten der KKP einem breiten Publikum nahegebracht. Dabei wurden wissenschaftliche Erkenntnisse und Grundlagen einer wirkungsorientierten KKP niedrigschwellig angeboten und die Diskussion mit Praktikern angeregt.
In einem studentischen Forschungskooperationsprojekt mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg wurden Grundlagen zum Neustart der KKP in Ravensburg wissenschaftlich erhoben. Im weiteren Prozess soll die regionale KKP-Struktur überprüft und an die regionalen Gegebenheiten und Bedarfe angepasst werden.
In einer dezentralen, modularen Fortbildungsreihe wurden mithilfe eines Lehrbriefs und Seminaren in Planspielform, Kenntnisse zur evidenzorientierten KKP an Verantwortliche in den Kommunen und der Polizei vermittelt.
Neben weiteren Initiativen wie der Herausgabe einer Handreichung zur Planung und Durchführung von Sicherheitsbefragungen zielen alle aufgeführten Maßnahmen auf eine Förderung der wirkungsorientierten Prävention auf kommunaler Ebene ab.

Zitation

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