Trampolin-Mind: Suchtprävention durch Achtsamkeit für Kinder

Lina-Sophia Falkenberg
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Daria Kunst
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Kinder von sucht- oder psychisch erkrankten Eltern haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst eine psychische Störung zu entwickeln und somit besonderen Bedarf an präventiven Interventionen. Achtsamkeitsbasierte Interventionen können die Fähigkeit zur Selbstregulation und die Stressreaktivität positiv beeinflussen. Das um achtsamkeitsbasierte Elemente erweiterte suchtpräventive evidenzbasierte „Trampolin“ Gruppenprogramm für Kinder verbindet diese Ansätze. Die Durchführbarkeit und Akzeptanz des modularen „Trampolin-Mind (TM)“-Gruppenprogramms für 8- bis 12-Jährige aus suchtbelasteten Familien wird im Rahmen einer Feasibility Studie mit Erhebungen von Kind- und Elterndaten zu drei Messzeitpunkten überprüft. Es wird evaluiert, ob TM eine Verbesserung hinsichtlich des Einsatzes von Stressbewältigungsstrategien, internalisierenden und externalisierenden Verhaltensauffälligkeiten und der psychischen Belastung durch die elterliche psychische Erkrankung erzielt. Die Evaluation der Wirksamkeit sowie Akzeptanz und Machbarkeit der Gruppenintervention kann einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der selektiven Suchtpräventionen in Risikopopulationen leisten und zur Verbesserung des Versorgungsangebots für Kinder aus suchtbelasteten Familien beitragen.
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Kinder Suchtprävention Achtsamkeit