Denken statt senden: Kinderpornografie in Schülerchats

Viktoria Jerke
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

Die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt an Kindern über Chats, Messenger und soziale Netzwerke steigt. Auch Kinder und Jugendliche werden dabei unwissentlich zu Tätern: Laut bundesweiter Polizeilicher Kriminalstatistik war in Deutschland im Jahr 2019 etwa ein Drittel der erfassten Tatverdächtigen jünger als 18 Jahre. Zahlen die alarmieren – und die Polizeiliche Kriminalprävention zum Handeln bewegen. Doch wie kann Aufklärung in diesem schwierigen und traumatisierenden Themenfeld gelingen? Wie kann und muss ein präventives Konzept aussehen, um vor allem junge Menschen erreichen zu können? Und wie lassen sich einprägsame Empfehlungen in einem so komplexen Präventionsbereich formulieren?
Mit der bundesweiten polizeilichen Kampagne gegen die Verbreitung von Kinderpornografie in den sozialen Netzwerken versucht die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes dieses Thema anzugehen. Der Vortrag beleuchtet Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren einer Social Media-Kampagne in einem schwer zu erfassenden Thema, zeigt aber auch die Grenzen der Prävention in der digitalen Welt. Darüber hinaus gibt er einen Ausblick auf weitere Schritte der bundesweiten Arbeit der Polizei bei der Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

Zitation

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