Evaluation von Extremismusprävention: Bedarfe & Kapazitäten

Dr. Julian Junk
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Svetla Koynova
Violence Prevention Network gGmbH
Dr. Matthias Quent
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit
Andreas Uhl
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung

Die Extremismusprävention in Deutschland ist mit einer Vielzahl von Akteur*innen, Ansätzen und Maßnahmen breit aufgestellt. Diese Vielfalt ist eine zentrale Stärke. Zugleich stellt sie Aspekte der Qualitätssicherung, beispielsweise in Form von Evaluation, vor große Herausforderungen, da diese vielfältige Perspektiven vereinigen muss. Im Rahmen des vom BMI geförderten Projekts "PrEval - Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen" wurde in Kooperation mit dem "Kompetenznetzwerk Islamistischer Extremismus" und dem "Kompetenznetzwerk Rechtsextremismus" eine umfassende systematische Untersuchung von Evaluationserfahrungen und -bedarfen von potenziell Evaluierten auf allen Ebenen der Präventionspraxis durchgeführt. Zudem erfolgte eine systematische Bestandsaufnahme der Evaluationskapazitäten an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen. Dabei wurden vor allem die unterschiedlichen Ansätze und Methoden der Evaluierenden sowie die verschiedenen Evaluationsziele und -kriterien berücksichtigt. Die Ergebnisse dieser beiden Erhebungen werden im Vortrag vorgestellt und zusammengeführt. Es wird diskutiert, wie die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von Präventionsmaßnahmen künftig geplant und organisiert werden könnte, sodass Fragen der Qualitätssicherung für alle Beteiligten gewinnbringend gestaltet werden können.
Evaluation von Extremismusprävention: Bedarfe & Kapazitäten

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