Primärpräventive Medienbildung in Volkshochschulen

Simone Albrecht
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.

In bundesweit ca. 900 Einrichtungen leben Volkshochschulen (vhs) eine offene und integrative Lernkultur. Lernende mit den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen finden hier zusammen, um sich fort- und weiterzubilden. In Schulabschluss- und Integrationskursen bieten sich beispielsweise zahlreiche Möglichkeiten, um insbesondere junge Menschen zu erreichen. Maßnahmen im Bereich der politischen Bildung sowie der primären Radikalisierungsprävention können hier verankert werden und einen deutlichen Mehrwert für die Sensibilisierung und Stärkung der Jugendlichen schaffen. Diese Angebote werden unter anderem durch die Zentralstelle Politische Jugendbildung des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV) entwickelt, gemeinsam mit lokalen vhs erprobt und in die Fläche getragen.

Die Zentralstelle für Politische Jugendbildung stellt nun zwei neue Handreichungen zum Einsatz im vhs-Kursgeschehen vor: Das Kurskonzept „Wer hat ‚das letzte Wort‘ im Netz? – Digitale Lebenswelten mitgestalten“ dient der Auseinandersetzung mit und dem Schutz vor extremistischer Online-Propaganda. Die Modulbox „Politische Medienbildung für Jugendliche. Auf Hate Speech und Fake News reagieren!“ rückt den Umgang mit den Phänomenen Hassrede und Falschmeldungen im Internet in den Fokus. Mit diesen Publikationen soll im vhs-Kontext ein Schlaglicht auf Medienkompetenzförderung geworfen werden.

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