Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)

Benjamin Coomann
Bergische Universität Wuppertal
Saskia Kretschmer
Bergische Universität Wuppertal
Mit dem „Neuen Döppersberg“ ist nach großflächigem Umbau ein neuer Stadtraum im Zentrum Wuppertals entstanden. Galt der Bereich um den Hauptbahnhof früher als Angstraum, lädt das „Tor zur Innenstadt“ heute zum Verweilen und Konsumieren ein. Dabei spielen die reale und die gefühlte Sicherheit eine zentrale Rolle. Ziel des Projekts KoSID ist es, ein integriertes Sicherheitskonzept für diesen neuen urbanen Raum zu entwickeln. Im Verbund mit Partnern der Verkehrsbetriebe und des Einzelhandels wollen die kommunalen und polizeilichen Akteure feststellen, mit welchen abgestimmten Maßnahmen der Sicherheitsarbeit und der Sozial- und Stadtplanung in diesem neuen Raum zielgerichtet agiert werden kann. Die Maßnahmenentwicklung wird begleitet durch die Universität Wuppertal, die den Entwicklungsprozess als neutraler Partner steuert und die getroffenen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkungen auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung untersucht. Dabei werden sowohl kleinschrittige, direkt wirkende Maßnahmen bei akuten Problemlagen (z.B. Vandalismus) sowie langfristige Konzepte (z.B. die Belebung des öffentlichen Raums) erarbeitet und umgesetzt. Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen von Zukunftswerkstätten am Prozess beteiligt. Das Poster stellt das Projekt vor und beleuchtet die Besonderheiten der wissenschaftlich fundierten Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für einen neuen Stadtraum.

Zitation

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