Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa) Ein Werkzeugkasten der Kriminalprävention

Benjamin Coomann
Bergische Universität Wuppertal

Universität Wuppertal

Bahnhöfe und die sie umgebenden Stadtviertel sind Aushängeschild und Tor zur Innenstadt. Gleichzeitig gelten sie in fast jeder deutschen Großstadt als Kriminalitätsschwerpunkt. Angesichts der Vielfalt der Nutzungsinteressen von Anwohnern, Gewerbebetreibenden, Pendlern, Reisenden und marginalisierten Gruppen kennzeichnen Nutzungskonflikte und Gefährdungspotenziale die Bahnhofsviertel der Städte. Um das subjektive Sicherheitsempfinden zu steigern, wird im Verbundprojekt SiBa ein Werkzeugkasten der Kriminalprävention für Bahnhofsviertel entwickelt. Die Handlungsempfehlungen sollen es den Städten ermöglichen, den Bahnhof und dessen Umfeld sicherer zu gestalten, ohne dabei die spezifischen Charakteristika urbaner Räume preiszugeben. Forschungsleitend sind dabei die folgenden Fragen: Wie lässt sich das subjektive Sicherheitsempfinden im Bahnhofsviertel steigern? Welche sozialräumlichen Besonderheiten lassen sich identifizieren und welche Implikationen ergeben sich daraus für die Kriminalprävention in Bahnhofsvierteln? Welche sozialplanerischen und städtebaulichen Aspekte spielen dabei eine Rolle? Das Poster gibt Antworten auf diese Fragen und stellt ausgewählte Aspekte des Präventionskonzeptes vor.

verwandte Schlüsselbegriffe

Kommunale Kriminalprävention