Symposion: Blick über den Tellerrand > Aktueller Einblick in die Präventionsarbeit in Österreich - Einblicke und Ausblicke

Auch in Österreich rückte das Thema sexualisierter Gewalt in den letzten Jahren verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Sexualisierte Gewalt in der Kirche, in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, aber auch im Sport und im öffentlichen Raum beschäftigen nicht nur Medien und Gesetzgebung, sondern fordern auch Praktiker_innen des Opferschutzes und der Prävention. Verstärkte Bemühungen, das Wissen über Schlüsselfaktoren wirksamer und nachhaltiger Präventionsarbeit in die Praxis umzusetzen, führten zu ersten Projekten auf der Grundlage eines intensiven Austausches zwischen Forschung und Praxis. Diese Schlüsselfaktoren sowie einige der „best-practise“-Beispiele sollen vorgestellt und diskutiert werden. Vernetzung und Kooperation unter den (wenigen) österreichischen Fachstellen für Prävention ist in Vorbereitung und soll ab Herbst 2018 die Qualität der Präventionsarbeit in Österreich fördern. Trotz dieser motivierenden Entwicklungen ist die österreichische Präventionslandschaft auch noch von Angeboten geprägt, die auf Ängste und Mythen setzen und Gewalt als individuelles Problem definieren – eingebettet in eine politische Landschaft, die auch auf diese Ängste setzt.

Zitation

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URL:https://www.praeventionstag.de/dokumentation.cms/4885

Hinweis zum Urheberrecht:

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datennetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG).
Insbesondere gilt: Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.
Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.