Forschungs- und Praxisprojekt "SiQua"

Urbane Räume befinden sich im ständigen Wandel, was auch zu Veränderungen der objektiven und subjektiven Sicherheit führen kann. Unter anderem haben Zuwanderung und Flucht in den letzten Jahren zu innerstädtischen Transformationen geführt. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt SiQua analysiert die aktuelle Sicherheitslage und das Sicherheitsempfinden in den Partnerstädten Dresden, Essen und Berlin und widmet sich verstärkt Stadtvierteln mit ausgeprägten Wandlungsprozessen. Anhand von qualitativen und quantitativen Methoden werden lokale Problemlagen und deren Wahrnehmung durch die Bevölkerung sowie deren Bearbeitung im Rahmen kooperativer Sicherheitsnetzwerke analysiert. Es kommt dabei sowohl die langansässige wie die rezent zugewanderte Bevölkerung zu Wort. Das Projekt ist an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis angesiedelt, indem die Studienergebnisse in Workshopverfahren und Praktikergremien kontinuierlich an Sicherheitsbehörden und Kommunen zurückgespiegelt werden. Dadurch soll zugleich der lokale und interkommunale Erfahrungsaustausch von Sicherheitsakteuren gestärkt werden. Auf dem Poster werden Konzepte, Ideen, Ziele und Forschungsmethoden der involvierten Partnerinstitutionen vorgestellt. Die visuelle Gestaltung orientiert sich dabei v.l.n.r. entlang der wissenschaftlichen Arbeitspakete bis hin zu deren Verwertbarkeit in der praktischen Sicherheitsarbeit.

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