Infostand

Beratungsstellen für Straffällige und deren Angehörige: Ein Zusammenschluss von 13 freien Trägern an 8 Standorten in NRW. Angebote zur Haftvermeidung, Entlassungsvorbereitung und die Zeit nach Haftentlassung sowie zur Unterstützung von Angehörigen. Sie umfassen beratende und begleitende Maßnahmen bei der Vollzugsgestaltung, der Unterkunftssuche, der Existenzabsicherung und Themen wie Sucht, Arbeit, Schulden und Perspektive.
Täter-Opfer-Ausgleich (TOA): In NRW wird an 8 Standorten der Täter-Opfer-Ausgleich mit Ziel der Beendigung sozialer Konflikte und der Wiederherstellung von Rechtsfrieden durchgeführt. Konflikte sollen mit Unterstützung eines neutralen Vermittlers einvernehmlich geregelt werden und im Bedarfsfall eine Wiedergutmachungsvereinbarung beinhalten. Die Belange des Opfers finden im TOA weit mehr Berücksichtigung, als dies im Rahmen eines formellen Strafverfahrens möglich ist. Das Interesse der Geschädigten an Wiedergutmachung, Schadensersatz und Genugtuung wird berücksichtigt.
Fachstellen zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit: In NRW vermitteln 11 Fachstellen in unterschiedlicher Trägerschaft im Rahmen der Tilgung uneinbringlicher Geldstrafen, Gerichtsauflagen und vorläufigen Verfahrenseinstellungen nach § 153a in gemeinnützige Arbeit, um Haftaufenthalte zu vermeiden. Dabei stehen den Fachstellen Einsatzmöglichkeiten in vielen sozialen Institutionen zur Verfügung.

verwandte Schlüsselbegriffe

Beratungsstelle TOA