Sicherheit und Vielfalt im Quartier

Dr. Anke Schröder
Landeskriminalamt Niedersachsen, Kriminologische Forschung und Statistik
Dr. Melanie Verhovnik
LKA Niedersachsen

Zuwanderung, neue Familien- und Lebensmodelle, Digitalisierung, veränderte Arbeits- und Wohnbedingungen – das Leben in urbanen Räumen ist mehr denn je von vielfältigem Wandel geprägt. Dies schlägt sich unter anderem in veränderten Nutzungsanforderungen an öffentliche Räume und in der Wohnnachbarschaft nieder. Auch der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt stetig. Gleichzeitig beeinflussen diese Entwicklungen und aktuellen Dynamiken die objektive und subjektive Sicherheit von Bewohnerinnen und Bewohnern und stellen neue kriminalpräventive Anforderungen an das Stadtquartier, das Wohnumfeld und die Nachbarschaft.
Der Vortrag soll aufzeigen, welche Zusammenhänge zwischen der Diversifizierung der Gesellschaft und der objektiven wie subjektiven Sicherheit im kleinräumigen Kontext bestehen. Dazu sollen Vorschläge diskutiert werden, die zum einen aufzeigen, wie notwendige Beteiligungsprozesse methodisch aufbereitet werden können, um Bewohnerinnen und Bewohner einzubinden, die sich bislang nur selten an Fragestellungen der Quartiersentwicklung beteiligt haben. Andererseits soll die Zusammenarbeit derjenigen gefördert werden, die zu Themen rund um die Kriminalprävention im Städtebau beitragen können.

verwandte Schlüsselbegriffe

Kriminalprävention subjektive Sicherheit urbane Sicherheit