Prävention und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Thomas Praßer
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
Adriane Schmeil
Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

Als eine zentrale Aufgabe im gegenwärtigen gesellschaftlichen Zusammenleben lässt sich der Umgang mit religiös/politisch motivierten Radikalisierungen junger Menschen skizzieren. Eine weiterhin stark wachsende islamistische Szene in Deutschland wirft die Frage auf: Wie kann diesem Fanatismus begegnet werden?
Die Institution Volkshochschule versteht sich in ihrem Selbstverständnis als Ort der Demokratie. Sie vermittelt Wissen und Kompetenzen, demokratische Werte und Möglichkeiten der Beteiligung. Als offene Einrichtung richtet sich Volkshochschule an alle Mitglieder der Gesellschaft und sorgt dafür, dass in ihren Räumen Menschen unterschiedlicher Couleur in Bezug auf Alter, Geschlecht, kulturelle und soziale Zugehörigkeit aufeinander treffen. Volkshochschulen bieten daher sehr gute Anknüpfungspunkte, um sich auf kommunaler Ebene für Radikalisierungsprävention stark zu machen und primärpräventive Inhalte in Kurse zu integrieren. Im vergangenen Jahr ist beim Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. das Projekt „Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ)“ etabliert worden. Das PGZ-Projekt möchte die bundesweite Struktur der Volkshochschulen in der Extremismusprävention stärken und Präventionsformate in vhs-Bildungsangebote implementieren.
Der Kurzvortrag stellt das PGZ-Projekt vor und informiert über die wesentlichen Maßnahmen und Handlungsfelder des Projekts.

verwandte Schlüsselbegriffe

Fortbildung Primäre Prävention Radikalisierungsprävention Schulung Materialentwicklung