Zivilcourage zeigen, aber wie?

Chantal Billaud
Schweizerische Kriminalprävention
Laura Brand
Schweizerische Kriminalprävention SKP

Die Polizei kann nicht immer überall sein, und das soll sie auch nicht. Es ist deshalb wichtig, dass in der Bevölkerung eine gewisse Bereitschaft vorhanden ist, Verantwortung für Andere, speziell für Schwache und Wehrlose, zu übernehmen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Wenn diese Bereitschaft vorhanden ist, braucht es jedoch unbedingt auch konkrete Informationen bzw. Antworten auf Fragen wie „Wie soll ich reagieren, wenn ich in meinem Bekanntenkreis mit Häuslicher Gewalt konfrontiert bin? Was soll ich tun, wenn ich im Internet auf illegale Pornografie stoße? Was rate ich einem Opfer von sexueller Belästigung?“ Diese und weitere Fragen werden im Projekt „Zivilcourage zeigen, aber wie?“ kurz und klar beantwortet. In einfachen Videobotschaften, die über die Sozialen Medien verbreitet werden, leiten Angehörige der verschiedenen Schweizer Polizeikorps die Bevölkerung an, Zivilcourage zu zeigen. Die Videomitteilungen sollen gleichzeitig das Vertrauen in die Polizei stärken und letztere als Einheit in Hinblick auf ihre Botschaften präsentieren, aber als sehr divers, was Alter, Geschlecht, Sprache und Funktion anbelangt. Als Absender steht jeweils „Ihre Polizei“. Alle Videobotschaften werden auf einer dreisprachigen Webseite der Schweizerischen Kriminalprävention gesammelt und sind öffentlich zugänglich.

Zitation

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