Urban angepasste Barrieren und die gesellschaftliche Debatte

Prof. Dr. Norbert Gebbeken
Universität der Bundeswehr München

In Deutschland wird seit dem Anschlag auf den Breitscheidplatz eine gesellschaftliche Debatte geführt über die Verpollerung und Zubetonierung der Städte. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach der Risikobewertung von Terroranschlägen. Der Beitrag behandelt einerseits die gesellschaftliche Debatte und andererseits urban angepasste Lösungen zum baulichen Schutz (hide force protection). Hierzu gehören Bäume und Pflanzen, Landschaftsgestaltung, Stadtmöblierung und Skulpturen. Die Ergebnisse zehnjähriger Forschung werden vorgestellt. Weltweit erstmalige und einmalige Versuche mit Explosionsschutzpflanzen und Wasservorhängen runden den Beitrag ab. So werden multifunktionale Barrieren entwickelt, die von den Bürgern nicht als Barrieren erkannt werden (hide force protection), sondern z.B. als Stadtmöblierung, Stadtgrün oder als Wasserspiele.

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