Kompetenzzentrum Urbane Sicherheit

Rita Salgmann
Vorsitzende der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention
Dr. Anke Schröder
Landeskriminalamt Niedersachsen, Kriminologische Forschung und Statistik

Die Anforderungen an den öffentlichen Raum werden aufgrund aktueller Dynamiken in einer heterogenen Gesellschaft zusehends komplexer. Im öffentlichen Raum zeigt das tägliche Miteinander mit all seinen Facetten seine Wirkung. Neue, bislang nicht gedachte, flexible Konzepte erfordern mehrdimensionale und ressortübergreifende Ansätze um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Mit dem Wissen, dass Kriminalprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen ist, gilt es nun, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen. Im Landeskriminalamt Niedersachsen ist mit der Einrichtung eines „Kompetenzzentrums Urbanen Sicherheit eine Struktur geschaffen worden, die wissenschaftliche Ansätze und anwendungsorientierten Themenstellungen voranbringen soll. Angesiedelt ist der Arbeitsbereich in der Kriminologischen Forschungsstelle in Kooperation mit der Zentralstelle Gewalt, Eigentum Prävention und Jugendsachen im KA. Das Kompetenzzentrum Urbane Sicherheit verknüpft Theorie und Praxis und gibt wissensbasierte Empfehlungen in die Praxis. Ansätze werden interdisziplinär und auf kleinräumiger Ebene erarbeitet, Übertragbarkeiten werden angestrebt. Der Vortrag wird das Spannungsfeld zwischen objektiver Kriminalität und subjektiver Sicherheit sowie zwischen Theorie und Praxis anhand eines aktuellen Themas der Urbanen Sicherheit aufgreifen.

verwandte Schlüsselbegriffe

Gewaltprävention urbane Sicherheit Kriminalprävention im Städtebau