Wegschauen ist keine Lösung

Ein Programm zur Reduktion des Suchtmittelmissbrauches bei jungen Menschen

Ziel ist es, im Lebensumfeld junger Menschen eine Kultur des Jugendschutzes und der Suchtvorbeugung auf kommunaler Ebene zu entwickeln. Die Initiative „Wegschauen ist keine Lösung“ ist hierzu die Rahmeninitiative für die Akteure im Landkreis Karlsruhe.

Die Rahmenkonzeption umfasst zwischenzeitlich eine Vielzahl von Modulen, die von den anderen Trägern der Suchtprävention aktiv mitgetragen wird.

Neben dem verhaltenspräventiven Peer-to-Peer-Ansatz, den Multiplikatoren- und Vereinsschulungen, ergänzen verhältnispräventive Module im Rahmen der Landkreisinitiative „Wegschauen ist keine Lösung“ die Suchtvorbeugung und den Jugendschutz vor Ort.

Über 300 Testkäufe haben dazu beigetragen, dass sich die Verfügbarkeit von alkoholischen Produkten und Tabakwaren für junge Menschen im öffentlichen Bereich verringert hat und die Verantwortlichen sich im Einzelhandel und Gaststättenbereich erkennbar besser an das Jugendschutzgesetz halten.

Seit 2007 werden Veranstaltungen im Landkreis Karlsruhe auch von Jugendschutzteams begleitet. Über 6.000 Jugendliche wurden dabei angesprochen und Hunderte von Eltern im Nachhinein schriftlich über das Auftreten ihrer Kinder informiert. Damit verbunden sind jeweils Beratungs- und Therapieangebote. Dies hat mit ergänzenden Modulen zu einer messbaren Verbesserung der Veranstaltungskultur vor Ort beigetragen.

Zitation

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