17.07.2025

Tägliche Präventions-News Nr.190 zum Themenkomplex Prävention in/nach Zeiten der Corona-Pandemie

Weitere News
zu dem Thema

Große Unsicherheit zu Beginn der Corona-Pandemie
(hib/PK) Die Bundesregierung hat im Zusammenhang mit der umstrittenen Maskenbeschaffung zu Beginn der Corona-Pandemie auf die damals ungewöhnliche Notlage verwiesen. Die Pandemie mit einem bis dahin unbekannten Erreger habe die staatlichen Einrichtungen wie auch die Bevölkerung vor erhebliche Herausforderungen gestellt, heißt es in der Antwort (21/609) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/239) der AfD-Fraktion. Insbesondere die ersten Monate des Jahres 2020 seien geprägt gewesen von der Unsicherheit, wie und in welcher Geschwindigkeit sich das Coronavirus ausbreiten und welche Auswirkungen dies auf die Gesundheit der Bevölkerung haben würde. Das Ziel sei gewesen, eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Die Bundesregierung habe daher frühzeitig und erfolgreich Initiativen ergriffen, um die Verantwortlichen in den Ländern und im Gesundheitswesen bei ihrer Aufgabe der Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung zu unterstützen. Gerade zu Beginn der Pandemie habe sich ein erheblicher Bedarf an Schutzausrüstung abgezeichnet. Zum Zeitpunkt der Beschaffung gab es den Angaben zufolge weltweit eine Verknappung der krisenrelevanten Versorgungs- und Verbrauchsgüter wie Schutzausrüstung, aber auch Desinfektionsmaterial. Es habe einen harten Wettbewerb gegeben, Lieferketten seien gestört und der weitere Verlauf der Pandemie nicht absehbar gewesen. In dieser Notsituation sei die äußerst kurzfristige Beschaffung von Schutzausrüstung unverzichtbar gewesen.

Die saisonale Herausforderung der Krankheitsprävention
(1) Wenn das Infektionsgeschehen zurückgeht, sind Menschen weniger geneigt, Schutzmaßnahmen einzuhalten, was zu saisonalen Krankheitswellen führt. (2) Ein neues Modell zeigt, wie sich Verhalten und Krankheitsausbreitung im Jahresverlauf gegenseitig beeinflussen und wiederkehrende Ausbruchsmuster erzeugen. (3) Das Verständnis dieser Dynamiken kann dabei helfen, bessere Strategien im öffentlichen Gesundheitswesen zu entwickeln, um die Auswirkungen saisonaler Erkrankungen wie Grippe und COVID-19 zu verringern.  mehr

Wissenschaftliche Beratungsgruppe der WHO veröffentlicht Bericht über die Ursprünge von COVID-19
Die wissenschaftliche Beratungsgruppe der WHO für die Ursprünge neuartiger Krankheitserreger (SAGO), ein Gremium aus 27 unabhängigen, internationalen und multidisziplinären Experten, hat heute ihren Bericht über die Ursprünge von SARS-CoV-2 veröffentlicht, dem Virus, das für die COVID-19-Pandemie verantwortlich ist.  mehr

Krisenkommunikation auf dem Prüfstand: Was wir aus der Covid-19-Pandemie gelernt haben
Das Forschungsprojekt „Optimierung der Risiko- und Krisenkommunikation von Regierungen, Behörden und Organisationen der Gesundheitssicherung“ zieht Bilanz über die Kommunikation während der Corona-Pandemie – und gibt Impulse für zukünftige Krisen. Wie gelingt glaubwürdige und wirksame Kommunikation in Krisenzeiten? Diese Frage untersuchte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Optimierung der Risiko- und Krisenkommunikation von Regierungen, Behörden und Organisationen der Gesundheitssicherung“ (MIRKKOMM) in einer groß angelegten Studie – und wirft dabei einen kritischen Blick auf die Rolle von Politik, Behörden, Journalismus und sozialen Medien im Informationsgeschehen der COVID-19-Pandemie.   mehr 

 

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

Bisherige News aus dem Bereich: Prävention in Zeiten der Corona-Pandemie

01.02.2022