22.11.2021

Stabilität statt Spaltung: Was trägt und erträgt die Innere Sicherheit?

Aktuelles aus Arbeitsbereichen der Prävention No.247:

  • BKA-Herbsttagung 2021
    Unter dem Titel "Stabilität statt Spaltung: Was trägt und erträgt die Innere Sicherheit?" wurde die diesjährige 66. Herbsttagung des Bundeskriminalamtes (BKA) am 17. und 18. November 2021 angesichts der Corona-Situation erstmalig in einem hybriden Format geplant. Vor dem Hintergrund der ansteigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das BKA entschieden, die Veranstaltung nun fast ausschließlich digital durchzuführen und auf eine Präsenzveranstaltung zu verzichten. Tagungs-Dokumente

  • Tabakkonsum weltweit rückläufig
    Trotz einer weltweit rückläufigen Tendenz werden die Länder die von der WHO festgelegte globale Zielvorgabe einer Reduzierung des Tabakkonsums um 30% bis 2025 wohl verfehlen. Darüber hinaus wird voraussichtlich in fünf Jahren die Europäische Region insgesamt eine höhere Raucherquote haben als alle anderen Regionen der WHO. Diese Befunde sind in der dritten Ausgabe des Berichts der WHO über weltweite Trends beim Tabakkonsum nachzulesen, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der Raucher weltweit seit 2000 um etwa 60 Mio. zurückgegangen ist. Der Bericht verdeutlicht, dass die Zahl der männlichen Raucher nicht mehr zunimmt und laut Prognosen 2020 erstmals um 1 Mio. und bis 2025 um 5 Mio. zurückgehen wird. Trotz dieses prognostizierten Rückgangs ist das Rauchen unter Männern nach wie vor wesentlich verbreiteter als unter Frauen. Der Globale Aktionsplan der WHO zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (2013–2020) beinhaltet die Zielvorgabe, bis 2025 gegenüber dem Bezugsjahr 2010 eine Reduzierung der globalen Prävalenz des Tabakkonsums (sowohl zum Rauchen bestimmte als auch rauchfreie Tabakerzeugnisse) um 30% zu erreichen.

  • Die Einkommenskluft in OECD-Ländern wächst – und bereitet den meisten Menschen Sorgen
    Überall in OECD-Ländern macht sich eine Mehrheit der Menschen Sorgen über eine zu große wirtschaftliche und soziale Ungleichheit und einen Mangel an Aufstiegs-chancen im eigenen Land. Dies zeigt eine aktuelle OECD-Studie. So gehören Österreich und Deutschland zu den Ländern, in denen es viele Menschen als besonders schwierig erachten, aus der Armut der eigenen Familie auszubrechen. Die Schweiz liegt hier im OECD-Mittelfeld. Die Studie Does Inequality Matter? ist Teil einer OECD-Reihe über Ungleichheit und soziale Mobilität und untersucht, wie Menschen in OECD-Ländern über Ungleichheiten im eigenen Land denken. Demnach empfinden vier von fünf Befragten die Einkommensungleichheit in ihrem Land als zu groß.

  • Europäische Öffentlichkeit fordert mehr Schutz von Kindern im digitalen Raum
    Die Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung (ECPAT) hat am 17.11.2021 die Ergebnisse seiner repräsentativen Meinungsumfrage zum Kinderschutz im digitalen Raum veröffentlicht. Die Teilnehmenden aus acht europäischen Ländern priorisieren den Schutz der Kinder und fordern Lösungen um diese im digitalen Raum besser zu schützen. Die Botschaft ist eindeutig: Die europäische Öffentlichkeit will, dass Maßnahmen zum Schutz von Kindern im Internet ergriffen werden. Sie ist sich einig, dass automatisierte Technologien, die zum Schutz von Kindern im Internet beitragen, immer genutzt werden sollten und dass Online- Plattformen gesetzlich dazu verpflichtet sein sollten dies zu tun. ECPAT wird nun gezielt Entscheidungsträger*innen informieren und in Austausch sowohl mit Abgeordneten als auch Unternehmen gehen, wie dieser geforderte Schutz gemeinsam umgesetzt werden kann.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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