08.11.2011

neugestalteter BKA-Infopool Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrssicherheitsarbeit

Zwischen 1995 und 2008 hatte das Bundeskriminalamt (BKA) mit dem präventionsbezogenen "Infopool Prävention" eine Sammlung empfehlenswerter Projekte aus dem Bereich der Kriminalprävention einer breiten Öffentlichkeit über das Internet zur Verfügung gestellt. Polizeiliche Erfahrungen zeigten jedoch, dass in der Praxis ganzheitliches Denken und Arbeiten gefordert ist und mögliche Problemlösungen nicht schematisch den Kategorien Prävention, Verbrechensbekämpfung oder Verkehrssicherheitsarbeit zugeordnet werden können. Vielfach setzen lokale, regionale aber auch phänomenologische Problemlagen ganzheitliche Antworten voraus, die sowohl repressive als auch präventive Elemente beinhalten.

Diesem Verständnis einer polizeilichen Sicherheitsarbeit trägt der "Infopool Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrssicherheitsarbeit" als Nachfolger des "Infopool Prävention" Rechnung. Entsprechend dem in der polizeilichen "Arbeitshilfe für die Evaluation" beschriebenen Vorgehensmodell bildet der Infopool deutsche und ausländische Konzepte der polizeilichen Praxis ab, die auf der Basis einer Problembeschreibung und - soweit möglich - Ursachenanalyse messbare Ziele ableiten, Zielgruppen festlegen, konkrete Maßnahmen beschreiben und die Umsetzung der Maßnahmen sowie die Erreichung von Zielgruppen und Zielen überprüfen.

Nachdem der Infopool bislang allein den Polizeien zur Recherche zur Verfügung stand, wird nunmehr auch eine Version für alle anderen Interessierten angeboten, die über folgenden Link im Internet erreicht werden kann: http://www.infopool-polizeikonzepte.bka.de/.

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de


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