
Jahresbericht MAD 2025: Schutz in Zeiten multipler Krisen
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Mit dem neuen MAD-Gesetz vom 9. Januar 2026 wurde dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) die jährliche Veröffentlichung eines Jahresberichts ins Lastenheft geschrieben. Deswegen löst der jetzt veröffentlichte Jahresbericht des Militärischen Abschirmdienstes 2025 den bisher bekannten MAD-Report ab. Ob Klimakrise, Energiekrise, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine oder die Konflikte im Nahen Osten – globale Krisen wirken sich unmittelbar auf die Arbeit des MAD aus. Sie beeinflussen nahezu alle Aufgabenbereiche des Dienstes und stellen ihn fortlaufend vor neue Herausforderungen. Dadurch blieb die Bedrohungslage für die Bundeswehr auch im Jahr 2025 angespannt.
Extremismusabwehr: Zahlen steigen an
In 2025 verzeichnete der MAD erneut einen Anstieg der Verdachtsfallbearbeitungen in der Extremismusabwehr. Dieser Zuwachs hängt auch mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Rechtspopulistische und rechtsextreme Erzählungen normalisieren sich zunehmend und werden durch die digitale Mobilisierung in den sozialen Medien verstärkt.
Spionage und Sabotage im Visier
Hauptakteure von Angriffen gegen die Bundeswehr waren 2025 weiterhin vor allem Russland und China. Ob aufgedeckte Spionagefälle, Drohnenüberflüge oder Bedrohungen im Cyberraum – solche Angriffe zielen darauf ab, Verunsicherung zu schaffen und die Einsatzbereitschaft der Truppe zu schwächen. Der MAD wirkt dem mit gezielter Ermittlungsarbeit, Präventionsmaßnahmen und enger Kooperation mit den Partnerdiensten im In- und Ausland entgegen.
Geheim- und Sabotageschutz erreicht neuen Höchststand
Gute Nachrichten gibt es aus dem personellen Geheim- und Sabotageschutz. Durch automatisierte Arbeitsprozesse und den hohen Einsatz der Mitarbeitenden konnte der MAD einen neuen Rekord bei den Abschlüssen von Sicherheitsüberprüfungen erzielen. Es wurden mehr Vorgänge bearbeitet und abgeschlossen als neue hinzukamen. Das senkte die Gesamtlast.
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