
Schulische Präventionsprogramme bei Computerspielsucht und problematischen Onlinegewohnheiten
Heidelberger Wissenschaftlerinnen testen in einer auf vier Jahre angelegten landesweiten Studie die Wirksamkeit von verhaltenstherapeutischem Ansatz und Medienbildung
Schulische Präventionsprogramme sollen helfen, Jugendliche vor Computerspielsucht und problematischen Onlinegewohnheiten zu schützen. Doch wie wirksam sind diese Interventionen, wenn es um einen kontrollierten Umgang mit Computerspielen und dem Internet geht? Dieser Frage ist ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Katajun Lindenberg vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg im Rahmen einer landesweiten Studie nachgegangen. Daran teilgenommen haben insgesamt rund 1.800 Jugendliche an 44 weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einem über vier Wochen laufenden verhaltenstherapeutischen Programm bei stark suchtgefährdeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf längere Sicht stärkere Effekte erzielt wurden als mit einem Medienbildungsprogramm. mehr
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