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Mittwoch, 16. September 2026

KI in der Prävention (47)

Das Schwerpunktthema des 31. Deutschen Präventionstages am 13. und 14. April 2026 in Hannover lautete „KI in der Prävention“. Die Täglichen Präventions-News veröffentlichen seit Juli 2025 Hintergrundinformationen zu diesem Themenkomplex. 

  • Chatbots für die psychische Gesundheit: Neue Studie zeigt Risiken
    Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots, um über persönliche und psychische Probleme zu sprechen. Welche Risiken damit verbunden sind, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersucht und als Übersichtsartikel in npj Digital Medicine veröffentlicht. Die Forschenden sichteten dafür mehr als 3.100 Veröffentlichungen und werteten 119 Arbeiten detailliert aus.  mehr
     

  • Unternehmen fordern „konzertierte Aktion“ zum Schutz vor KI-gesteuerten Cyberangriffen
    „In einem gemeinsamen Aufruf haben mehr als 100 internationale Unternehmen einen besseren Schutz vor KI-gesteuerten Cyberangriffen gefordert. Zu den Unterzeichnern gehören neben Banken, Versicherungen und Computerherstellern auch Softwarefirmen wie Microsoft, Anthropic, OpenAI und ProphetAI. In dem Aufruf warnen die Unterzeichner vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen, weil die Modelle weltweit immer leistungsfähiger würden. Dadurch steige die Gefahr für öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Wasserversorgung und andere Infrastruktur, Ziel einer Attacke zu werden. Um die Abwehr dagegen zu stärken, stehe nur ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung, heißt es in dem Schreiben. In einer Reihe von Empfehlungen führen die Unternehmen aus, wie Sicherheitsfirmen, Regierungen und KI-Konzerne handeln sollten. So müssten bestehende Computersysteme schnellstmöglich auf Schwachstellen untersucht, Sicherheitsteams für kritische Infrastrukturen personell, technisch und finanziell besser ausgestattet und der Einsatz von KI-gestützten Technologien zur Abwehr von Cyberangriffen verstärkt werden.“
    Quelle (Deutschlandfunk) und mehr
     

  • Artificial Intelligence and the Future of Citizen Participation:
    Typology of Applications, Opportunities and Challenges for Democratic Innovation

    Die Studie entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der OECD und der Bertelsmann Stiftung. Auf Grundlage von 50 Praxisbeispielen aus 22 Ländern untersuchten wir, wie künstliche Intelligenz (KI) bereits heute in der Bürgerbeteiligung eingesetzt wird, welche Chancen sie eröffnet und welche Risiken berücksichtigt werden müssen. Der begleitende Policy Brief fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen kompakt zusammen. Hier finden Sie eine kompakte Zusammenfassung: Policy Brief 07/2026: Artificial Intelligence and the Future of Citizen Participation
     
  • KI im Familienalltag: Eltern wünschen sich mehr Orientierung
    Künstliche Intelligenz stellt Familien vor neue Herausforderungen: 42 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Kind bereits Falschinformationen oder KI-generierte Inhalte für echt gehalten hat. Gleichzeitig fühlt sich mehr als jedes vierte Elternteil im Umgang mit KI-Anwendungen unsicher (28 Prozent). 94 Prozent der Eltern halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass ihre Kinder lernen, Falschinformationen von Fakten unterscheiden zu können. Die Mehrheit von ihnen sieht dabei Eltern und Schule gleichermaßen in der Verantwortung, diese Kompetenzen zu vermitteln (60 Prozent). Entsprechend groß ist der Unterstützungsbedarf: 65 Prozent der Eltern wünschen sich mehr Informationen darüber, wie sie Falschinformationen sowie KI-generierte Bilder und Videos erkennen können. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) weiß jedoch nicht, wo sie sich informieren und Unterstützung erhalten kann. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.004 deutschsprachigen Eltern von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren im Auftrag der Körber-Stiftung.    mehr
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