
Junge Engagierte unter Druck
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Eine aktuelle Studie von Dr. Gunda Voigts, Professorin für Kinder- und Jugendarbeit an der HAW Hamburg, zeigt: Für junge Menschen wird es zunehmend schwieriger, sich ehrenamtlich zu engagieren. Dagegen formulieren die Autor*innen zwölf Handlungsempfehlungen. Jugendverbände sind wichtige Orte gesellschaftlicher Teilhabe: Hier übernehmen junge Menschen Verantwortung, sie organisieren Gemeinschaft und gestalten demokratisches Miteinander. Doch für viele wird es zunehmend schwieriger, sich ehrenamtlich zu engagieren, wie eine jetzt veröffentlichte Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) zeigt.
Die Studie basiert auf einem breiten methodischen Ansatz: Die Autor*innen haben Gruppendiskussionen mit Jugendleiter*innen und Expert*inneninterviews durchgeführt, bundesweite JULEICA-Daten (Jugendleiter*in-Card) ausgewertet und 1.389 junge Engagierte im Alter von 15 bis 27 Jahren online befragt. Die benennen deutliche Hindernisse: fehlende Freiräume, hohe bürokratische Hürden, ungleiche Zugangschancen sowie wachsende pädagogische Anforderungen. Diese Spannungen haben sich seit der Corona-Pandemie weiter verschärft, so die Studie.
Auf Basis der empirischen Ergebnisse formulieren die Autor*innen zwölf Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Engagements junger Menschen – von mehr zeitlichen Freiräumen und gesellschaftlicher Anerkennung über bessere Förderstrukturen bis hin zu weniger Bürokratie.
Kontakt
Prof. Dr. Gunda Voigts
Professorin für Grundlagen der Wissenschaft und Theorien Sozialer Arbeit sowie Theorie und Praxis der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit
T +49 40 219 04-2531
gunda.voigts (at) haw-hamburg (dot) de
www.praeventionstag.de
