01.05.2026

Aktuelle wissenschaftliche Evidenz spricht für Süßgetränkesteuern

Neue Stellungnahme ordnet Datenlage zur Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern ein

Mangelnde Prävention kostet Menschenleben und stellt die Tragfähigkeit des solidarisch finanzierten Gesundheitssystems in Frage. Deshalb empfiehlt die FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge die Einführung einer Süßgetränkesteuer. In einer am 21.4.2026 veröffentlichten Stellungnahme stellen über 40 führende Wissenschaftler*innen klar: Süßgetränkesteuern sind eine wirksame Maßnahme zur Prävention von Adipositas und anderen ernährungsbedingten Erkrankungen.

Die Stellungnahme ordnet die aktuelle Evidenz angesichts der laufenden politischen Debatte in Deutschland ein. Sie zeigt: Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen eines regelmäßigen Konsums von Süßgetränken sind wissenschaftlich zweifelsfrei belegt. Ebenso zeigen internationale Erfahrungen, dass angemessen ausgestaltete Süßgetränkesteuern den Konsum von Süßgetränken und die Zuckeraufnahme wirksam senken. Eine zunehmende Zahl von Studien zeigt direkt eine Verringerung oder Verlangsamung des Anstiegs von Übergewicht und Adipositas durch Süßgetränkesteuern.

Quelle (Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten – DANK) und mehr

Ein Service des deutschen Präventionstages.
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