Schwerpunktthema: Prävention & gesellschaftlicher Frieden.
10.05.2026

DGUV Barometer Arbeitswelt 2026

Hohe Zustimmung für Prävention – Zahl der Arbeitsunfälle rückläufig

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  • Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist vorläufigen Zahlen der gesetzlichen Unfallversicherung zufolge 2025 auf rund 731.000 zurückgegangen.
  • Sicherheit und Gesundheit erhöhen die Krisenfestigkeit des Standorts Deutschland. Dieser Aussage stimmen 9 von 10 befragten Beschäftigten und Führungskräften zu.
  • Je nach Branche sind Unternehmen unterschiedlich gut auf Krisenszenarien vorbereitet.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist 2025 weiter gesunken. Das ergibt sich aus vorläufigen Statistiken, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) heute in Berlin veröffentlicht hat. Danach gab es im vergangenen Jahr 730.598 meldepflichtige Arbeitsunfälle, rund 24.000 weniger als im Jahr zuvor. 335 Menschen verstarben bei einem Arbeitsunfall – zehn weniger als im Vorjahr. 9.690 Versicherte erhielten erstmals eine Rente wegen eines Arbeitsunfalls – ein Rückgang um 233.

Mit den Unfallzahlen legte der Verband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 vor, eine repräsentative Befragung von Erwerbstätigen zum Stand von Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt. Nach Ansicht der Befragten erhöhen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit die Krisenfestigkeit des Standorts Deutschland. Mit Blick auf mögliche Ausnahmesituationen sehen die Befragten ihre Unternehmen am häufigsten gut vorbereitet auf Pandemien, Brände und Cyberangriffe, seltener dagegen auf Szenarien wie Lieferkettenbeeinträchtigungen, Naturkatastrophen oder langanhaltende Stromausfälle.

Hohe Zustimmung für Prävention

Breite Zustimmung (90 Prozent) findet unter den Befragten die Aussage, dass Prävention Unternehmen stärkt und die Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland erhöht. Als wichtig werden insbesondere konkrete Einzelmaßnahmen wie die Benennung und Qualifizierung von Ersthelfenden (94 Prozent), Brandschutzhelfenden (84 Prozent) und Sicherheitsbeauftragten (84 Prozent) erachtet.

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Ein Service des deutschen Präventionstages.
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