
Cannabiskonsum bleibt trotz Teillegalisierung stabil – Konsum harter Drogen wie Kokain steigt seit Jahren
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DIW-Studie untersucht zwei Jahre nach Cannabis-Teillegalisierung aktuelle Entwicklungen auf Drogenmärkten – Cannabiskonsum ohne markante Veränderungen – Cannabisdelikte rückläufig – Prävalenz anderer Drogen seit Jahren steigend – Bessere Prävention und Aufklärung unerlässlich
Nach der Cannabis-Teillegalisierung im April 2024 ist der Cannabiskonsum bei 18- bis 64-Jährigen entgegen manchen Befürchtungen kurzfristig nicht sprunghaft gestiegen. Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Cannabisdelikte ging infolge der neuen Rechtslage deutlich zurück, während Straßenhandelspreise stabil blieben. Andere Drogenmärkte, insbesondere für Kokain, Crack und Methamphetamin, entwickeln sich seit Jahren deutlich dynamischer, mit deutlichen Anstiegen in der Prävalenz vor allem von Kokain (einschließlich Crack) und Methamphetamin. Dies ergibt sich aus einer Studie der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

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