07.04.2026

DPT-Schwerpunktthema: "KI in der Prävention" (33)

Das Schwerpunktthema des 31. Deutschen Präventionstages am 13. und 14. April 2026 in Hannover lautet „KI in der Prävention“. Die Täglichen Präventions-News veröffentlichen seit Juli 2025 ergänzende Hintergrundinformationen zu diesem Themenkomplex. 

  • Gemeinsame Erklärung zu künstlicher Intelligenz und den Rechten des Kindes
    Gemeinsam haben die Internationalen Fernmeldeunion (ITU), der Ausschuss für die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen,UNICEF, die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), die Interparlamentarische Union (IPU), UNESCOUNICRIUNODA, das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, die Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Kinder in bewaffneten Konflikten sowie für Gewalt gegen Kinder und die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für den Handel, die sexuelle Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch von Kindern am 19. Januar 2026 in Genf die Gemeinsame Erklärung zu künstlicher Intelligenz und den Rechten des Kindes veröffentlicht. Das Dokument bekräftigt das gemeinsame Engagement für die Förderung eines auf Kinderrechten basierenden Ansatzes für künstliche Intelligenz und fordert koordinierte Maßnahmen, um sicherzustellen, dass KI so konzipiert, entwickelt und reguliert wird, dass die Rechte des Kindes geachtet, geschützt und verwirklicht werden. Neben den Organisationen der Vereinten Nationen wird die Erklärung auch von mehr als 50 Organisationen unterstützt, darunter auch die Stiftung Digitale Chancenmehr
  • Wikipedia und KI – so geht es weiter
    Die deutschsprachige Wikipedia-Community hat entschieden: Wikipedia-Artikel dürfen nicht mit generativer KI erstellt werden. Doch was bedeutet das jetzt für die Wikipedianer*innen? Wie kann sich der Mehraufwand, KI-generierte Texte abzuwehren, in Grenzen halten? Und welche KI-Tools könnten dennoch hilfreich und zulässig für die ehrenamtliche Arbeit in der Wikipedia sein? Darüber diskutierten rund 40 Ehrenamtliche am ersten Märzwochenende in Berlin.“  mehr

  • Gefälschte Bilder, realer Schaden: Kinder vor Deepfakes und anderen Formen digitaler Gewalt schützen
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um sexualisierte Deepfakes macht UNICEF Deutschland darauf aufmerksam, wie sehr Schutzlücken im digitalen Raum insbesondere Kinder zunehmend in Gefahr bringen. UNICEF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen, Aufklärung und Prävention, um Kinder vor diesen und allen Formen digitaler Gewalt besser zu schützen. Die Zahl KI-generierter sexualisierter Bilder von Kindern im Netz wächst rasant. Allein 2025 waren laut einer Studie von UNICEF und Partnern in elf Ländern mindestens 1,2 Millionen Kinder von Deepfake-Missbrauch betroffen. In einigen Ländern wurden im statistischen Durchschnitt Bilder von einem Kind pro durchschnittlicher Schulklasse zu sexuell eindeutigen Deepfakes manipuliert.

 

Ein Service des deutschen Präventionstages.
www.praeventionstag.de

Bisherige News aus dem Bereich: KI in der Prävention