
Deutsches Schulbarometer: 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychisch belastet
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Die Ergebnisse des „Deutschen Schulbarometers Schüler:innen 25/26“ machen deutlich, mit welchen Problemen junge Menschen in Schule aktuell konfrontiert sind. So zeigt jedes vierte Kind psychische Auffälligkeiten, ein Drittel wird regelmäßig gemobbt, und die Mehrheit wünscht sich mehr Mitbestimmung in der Schule. Die repräsentative Umfrage der Robert Bosch Stiftung unter Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren findet nach 2024 bereits zum zweiten Mal statt. Das Schulportal hat hier die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.
Dieses Ergebnis lässt aufhorchen: Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die psychische Auffälligkeiten zeigen, nimmt in Deutschland erstmals nach der Corona-Pandemie wieder leicht zu. Und die Schule trägt sowohl zum Belastungserleben als auch Wohlbefinden von jungen Menschen bei.
Seit 2024 werden für das Deutsche Schulbarometer Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler unter anderem zu ihrem psychischen Wohlbefinden und zur Unterrichtsqualität befragt. So werden nicht nur Trends sichtbar – die Ergebnisse der unterschiedlichen Befragungsgruppen können auch zueinander ins Verhältnis gesetzt werden.
„Auch wenn es dem Großteil der jungen Menschen in Deutschland gutgeht, ist der erneute Anstieg der psychischen Belastung ein Warnsignal, das wir nicht ignorieren dürfen“, sagt Anna Gronostaj, Bildungsexpertin der Robert Bosch Stiftung. Die Studie zeige aber auch, was hilft: „Wenn Lehrkräfte unterstützen und sie fordern, ohne zu überfordern, und zudem das Klassenklima gut ist, geht es Kindern besser. Guter Unterricht fördert also nicht nur den Lernerfolg, sondern stärkt auch ganz direkt das Wohlbefinden der Kinder.“
Quelle (Deutsches Schulbarometer) und mehr
www.praeventionstag.de
